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    Religion im Rechtsstaat

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    Religion im Rechtsstaat

    Von der Neutralität zur Toleranz
    Erscheinungsjahr2017
    Auflage1. Auflage
    ISBN978-3-7272-0536-1
    SpracheDeutsch
    Seiten206
    ProdukttypBuch (Broschiert)

    Die religiös-kulturell zunehmend bunter werdende Gesellschaft fordert den Rechtsstaat heraus. Er muss seine herkömmliche Rolle überdenken. Die Debatte dazu ist in vollem Gang. Die vorliegende Schrift möchte ihr den einen oder anderen Impuls vermitteln: Kann es längerfristig genügen, die Freiheit der Religionen zu sichern? Und die religiöse Neutralität des Staats, ist sie angesichts seiner christlichen Prägung nicht eher Schein, der zu Passivität verleitet? Der religiös-kulturellen Pluralität wird nur eine aktive, am Ideal der Toleranz ausgerichtete Religionspolitik gerecht. Deren vordringliches Ziel muss es sein, die verbreiteten Ängste vor dem «Fremden» ernst zu nehmen und jene Lernprozesse in Gang zu setzen, die für einen nachhaltigen religiösen Frieden unabdingbar sind.

    "Markus Müller wird diesem Anspruch mit seiner sehr lesenswerten Publikation, die sich einer breiten Leserschaft anbietet, mehr als gerecht. Die Schrift ist nicht nur klar strukturiert, sondern auch für Nicht-Juristen gut verständlich abgefasst. Dem Leser eröffnet der Autor einen neuen Zugang zum Thema und gibt wertvolle Gedankenanstöße, über die nachzudenken sich lohnt."
    Dr. iur. Mark-Oliver Baumgarten, Kirche und Recht, Band 25, 2019 Heft 1, Seite 84 ff

    Aus dem Gastkommentar von Markus Müller in der NZZ (30.6.2018): Religiöse Standpunktlosigkeit und Neutralität sind hierfür aber keine Erfolgsbedingungen – Toleranz hingegen schon.
    Gemeint ist damit nicht eine duldende Toleranz der gnädigen Mehrheit, sondern eine respektvolle Toleranz, frei von religiösen Wahrheitsansprüchen, die sich durch Offenheit, Lernwilligkeit und Dialogbereitschaft auszeichnet. Das tönt nach Arbeit und nach dringend notwendigen gesellschaftlichen Lernprozessen. Solche anzustossen und zu begleiten, ist Sache des Staats. Dabei könnte es ihm vielleicht helfen, wenn er sich nicht nur des Umstands, sondern auch des Inhalts seiner religiösen Prägung besinnen würde: Wieso also nicht das Liebesgebot als Kompass und politische Maxime aktivieren? Sicher ungewohnt, für einige verstörend, für Freidenker ein Affront.

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    Religion im Rechtsstaat
    Religion im Rechtsstaat
    Von der Neutralität zur Toleranz
    Müller, Markus
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