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George Steinmann
"KOMI"
Das Buch «KOMI. Eine wachsende Skulptur» dokumentiert den nahezu zehn Jahre währenden Werkprozess, in dessen Verlauf der Künstler George Steinmann im Modellforst «Priluzje», in der russischen Republik Komi, ein «Zentrum für nachhaltige Forstwirtschaft» als «wachsende Skulptur» initiierte. Westlich des Urals, im Nordosten des europäischen Teils Russlands, liegt die Republik Komi mit den letzten grossen Naturwäldern Europas. Die Taiga ist Lebensraum von über 200 Vogelarten, von Braunbären, Wölfen und Zobeln sowie einer vielfältigen Flora. Die dort ansässige Bevölkerung verfügt über ein kostbares heilkundliches Wissen, das unterzugehen droht. In einer ästhetischen Grundlagenforschung, die intuitive Wahrnehmung und wissenschaftliche Präzision, ein feines künstlerisches Formgefühl, ethische Integrität und politisches Engagement miteinander verbindet, durchleuchtet Steinmann den unauftrennbaren Zusammenhang zwischen biologischer und kultureller Diversität und schafft so ein Kunstwerk, das Hoffnung stiftet.
Der Künstler
George Steinmann, geboren 1950, Studium der Malerei, Musik- und Afro-Amerikanistik in Basel und San Francisco. Seit 1979 transdisziplinäre Projekte und Ausstellungen im In- und Ausland, u.a. Kunsthalle Bern, Kunstverein Kassel, Winnipeg Art Gallery, Pori Art Museum, Museum of Contemporary Art Helsinki, Art Gallery of Ontario Toronto und Centre for Contemporary Art Cincinnati. Seit 1966 auch als Musiker aktiv. Ausgedehnte Tourneen und Festivalperformances mit eigener Band und afroamerikanischen Künstlern wie Grammy-Gewinner Johnny Copeland. Seit 2006 Forschungsbeauftragter der Hochschule der Künste Bern HKB.
Bibliografie:
George Steinmann KOMI 108 Seiten, zahlreiche vierfarbige Fotografien und Videostills, dreisprachig (dt., engl., russ.), gebunden CHF 39.– / € 25,80 ISBN 978-3-7272-1112-6
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